Krankhaft.
Guten Tag, Amelie meldet sich zum Dienst. Die Schule hat wieder angefangen und ich habe jede Menge zu tun. Nach den letzten Sommerferien meines Lebens, die ich übrigens keinerlei der Schule gewidmet habe (gnihihi), startet nun die letzte Runde des Vergnügens und Juni nächsten Jahres werde ich mein Abi-Zeugnis mit stolzestem Blick in Händen halten! Yeah, das klingt doch echt mal total gut. Ganz anders klingt es, wenn mich irgendjemand auf meine Seminararbeit anspricht, die wir am 8. November abzugeben haben. Einige meiner Kursmitschüler haben diese nämlich schon zu Ende geschrieben und ich befinde mich gerade auf Seite Drei der Arbeit, habe noch sämtliche Bögen auszuwerten und muss schließlich und endlich dann auch noch alles so formatieren, wie ich es gerne hätte. Meine drei Literaturquellen geben schon was her, aber es ist eben eine Menge Arbeit, den Stoff erstmal rauszulesen und zu verstehen, wenn auch noch alles komplett wissenschaftlich verfasst ist. Gnoar! Zusätzlich fallen in den nächsten Wochen nach der Abgabe noch Klausuren an, die sich bis zu den Weihnachtsferien und weiter strecken, was heißt, dass ich keine Ruhe haben werde, bis ich endlich am Schluss angelangt bin. Gott sei Dank hab’ ich ja Freunde, die mir die Zeit versüßen..
Was die Bilder angeht, die ich schon tausend Mal angepriesen, aber noch nie gezeigt habe. Öhm. Die sind auf meinem Mac, ja, aber ich habe keine Ahnung, wie ich sie auf WordPress posten soll, denn das ist vielleicht ein komplizierter Scheiß, Bilder dort hochzuladen. Und eigentlich möchte ich ja Viele zeigen, aber das funktioniert nicht, wenn ich die Adresse eines jeden Bildes manuell einfügen muss und bla. Also hab’ ich mir überlegt, euch einfach auf meinen DeviantART-Account zu schicken, wo ich, sofern ich Zeit habe, immer wieder ein, zwei Bilder hochladen werde. Oder so; wir werden sehen. Generell muss ich jetzt aber erstmal mit allem klarkommen, was mich momentan so beschäftigt. Puh!
Ich habe jetzt übrigens ein riesen überdimensionales Ding in meinem Minizimmer stehen, nämlich ein 1,40m Bett und das ist so luxuriös genial, dass ich darin endlich durchschlafe, anstatt um Acht aufzuwachen und dann nochmal einschlafen zu müssen. Am Wochenende. Umso bequemer ist es auch, wenn Fabi-Herz da schläft und wieder mal mein Bild von der Wand holt, so dass ich mir während des Schlafens wehtue. Oder so! Haben auch immer so Probleme mit der Decke, weil er sie immer nimmt und ich dann aufwache und keine Decke habe, obwohl ich zu Anfang gar keine brauche. Komischer Scheiß. Schreibt doch bitte selbst erstmal ‘ne Seminararbeit, dann versteht ihr vielleicht, wie verpeilt ich momentan durch die Gegend laufe und wie verstrahlt mein Gehirn von Spiegelneuronen, visuellen und motorischen Reizen sowie Schweinsaffen ist. Herzlichen Glückwünsch an mich selbst, dass ich mir dieses Thema gesucht habe. Ich muss sagen, ich mag es trotzdem, weil es etwas mit Gefühlen zu tun hat und ich mich gerne mit Gefühlen beschäftige. Auf die Umfragebögen bin ich auch gespannt, weil ich doch ein breites Spektrum hab’, was Deutschland angeht. Habe die Bögen im ToV verteilt und die Mädels dort haben sich schön beteiligt, wollen später sogar teils meine Arbeit zu Gesicht bekommen. Hach, ich mag die! Ich glaube auch, dass sie zur Hälfte für meine Motivation zuständig sind, die ich dadurch erlangt habe. Mein Freund leistet allerdings auch einen wesentlichen Teil, indem er sämtliche Angst- und Stressausbrüche meinerseits erträgt und mich tröstet, immer wieder. Das ist so lieb.
Zu viel Leben.
Habe momentan mit allem, was nur möglich zu sein scheint, zu tun. Aber ganz im Vordergrund stehen die Geburtstage meiner fast 18-jährigen Freunde, deren Eltern sich unbedingt den Monat August bzw. Dezember aussuchen mussten. Morgen und übermorgen feiern zwei meiner Freundinnen in ihren Geburtstag, nächste Woche ist dann ein Junge dran. So wie es bei uns Tradition ist, ist bisher nur Josi’s Geschenk fertig, obwohl das andere ganz arg viel dringender wäre. Wir müssen also morgen noch die ganzen Materialien besorgen gehen und das in den letzten Stunden zuvor noch regeln, bevor wir dann abends um acht bei Tanja auftauchen können. Lustig, hm. Das ganze Drama hatten wir letztes Jahr schon, als Tanja und ich den Kalender für Anna machen mussten. Dabei war Letztere in ihrem Zimmer gesessen und hat gelesen und wir mussten uns ins Badezimmer verziehen und ihren Kalender fertig basteln. Au weia, was war das für eine Aktion, als wir bemerkten, dass es in fünf Minuten ja schon zwölf war. Puh! :o
Bin heute außerdem erst vom Playground Open-Air in Nennslingen heimgekehrt, nachdem uns ein heftiger Sturm erreicht hatte. Das war mein drittes und womöglich letztes Festival in diesem Jahr und gleichzeitig war es das verregneteste (WTF, was’n das für’n Wort? ) Der Freitag war ein bisschen langweilig. Hatten die Band, die Fabian unbedingt sehen wollte, leider fast komplett verpasst und waren dann mehr essen als tanzen. Die Mozzarella-Sticks verfeinerten das ‘Feeling’ schon ein bisschen. Schon für diesen Abend waren einige Gewitter gemeldet, aber es sollte nicht allzu hart werden. Gott sei Dank blieb es aber still und es waren nur immer wieder leichte Tropfen auf den Schultern zu spüren. Um 4 Uhr waren wir dann quasi (fast) alle im Bett, was sich auf den nächsten verschlafenen Tag ausprägte. Jedes Mal, als wir zum Festplatz gelaufen sind, haben wir gegessen und getrunken, nicht wirklich aber den Bands zugehört. Erst als der Auftritt der Ohrbooten dann bevorstand haben wir uns zusammengerissen und uns unter die Menge gestellt – Madame Amelie bewaffnet mit Seifenblasen, die bei tollem Bühnenlicht geniale Effekte waren. War damit also zuständig für den Special Effect während des Auftrittes. Kurz und knapp: Der Auftritt war SO geil. Die Jungs verstanden es, die Menge zum Toben zu bringen. Ich fand die Atmosphäre so unglaublich, dass ich kurzerhand meine schlechte Laune, bedingt durch (m)eine verrückte (beste) Freundin, vergaß und mich nur auf die Musik konzentrierte. Reggae ist und bleibt die beste Tanzmusik. Und Tanzen ist und bleibt etwas, das befreit. Langsam fing es dann an zu regnen, man hörte Donner in der Ferne, war sich aber sicher, dass das wieder nichts werden würde – Fehlalarm. Wir lagen schon im Schlaf, als es nachts plötzlich anfing wie wild zu stürmen. Unser Pavillion flog davon, das Zelt war nicht mehr ganz dicht, trotzdem war es schön warm drin und wir wurden keineswegs nass. Die Schreie außerhalb machten mir allerdings Angst. So etwas wie ‘Hilfe, hilfe. Mein Zelt ist abgebrannt.’ oder ‘Aaaaah, ich sterbe!’ klingt zwar wirklich irgendwo lustig, aber was, wenn es die Person wirklich ernst meint? Ich denke nicht, dass wir das dann noch als Witz bezeichnen können. Nun ja. Abgerundet wurde es dann noch dadurch, dass ich Fabi’s zuvor geklauten Stuhl entdeckte – leider zu spät, er war kaputt. Es waren unsere Nachbarn, die uns auch gern hätten fragen können. Ein Haus weiter klauten diese ebenfalls Stühle. Toll!
Wir werden wohl auch in den Urlaub fahren in den Sommerferien. Mama hat Corsica ausgewählt und ich glaube, ich darf mich drauf freuen, nachdem ich bestimmt schon vier Jahre nicht mehr im richtig chilligen Urlaub war. Yay. <3
|
|