Ein ganz normales Leben.
Ich habe endlich wieder einmal Zeit, mich meinem Blog zu widmen, bevor nächste Woche bis Weihnachten und auch noch nachher der große Klausurenstress wieder losgeht, vor dem ich allerdings gerade überhaupt keine Angst habe. Ich hab’ viel neues erlebt, seit dem letzten Mal bloggen, das ja jetzt auch schon wieder mega lange her ist, denn das war genau der Zeitraum, der mein Leben wieder einmal auf den Kopf gestellt hat, ohne mich zu fragen. Seminararbeit ist abgegeben und wird im Januar 2012 meiner Lehrerin und dem Kurs präsentiert und hoffentlich mit einer guten Note signiert an mich zurückgegeben. Außerdem war die liebe Fyn hier und hat mir die Abgabefeier versüßt und insgesamt gezeigt, wie es ist, einen charakterfremden Menschen kennen zu lernen, denn immerhin schreiben wir jetzt schon seit Mai gegenseitig Briefe, kennen uns also nur gedanklich und nicht physisch. Außerdem wachse ich immer mehr mit meinem Freund zusammen und fange an, mich wie seine ‘feste Frau’ bezeichnen zu können, was echt mal übertrieben klingt, aber meine Gefühle wiederspiegelt. Weiterhin hab’ ich mir ein Grafiktablet bei Amazon bestellt, nämlich das Wacom Bamboo Fun Pen & Touch, das mir beim Digitalisieren unseres Abizeitungscovers, falls ich beauftragt werde, helfen soll. Ich wünsche mir das schon eine Ewigkeit und nachdem die neuen Tablets jetzt erschienen sind, ist es noch toller, dass ich mir das leisten kann. Zu meinem Studium, das ich irgendwann anfangen werde, werde ich mir dann noch ein lang ersehntes MacBookPro 15″ leisten, sofern es nicht eine bessere und noch revolutionärere Möglichkeit gibt. Aha. Mein iMac steht mir nun schon ganze vier Jahre zu Diensten und ich möchte mich hiermit sehr, sehr herzlich bei diesem netten Teil bedanken, das mich schon tagelang strahlen sowie heulen hat sehen und dessen Kamera somit quasi ein Viertel meines siebzehnjährigen Lebens miterlebt, also gefilmt hat. Nicht immer waren das schöne Zeiten, doch oft sind lustige Gesichter auf den aufgenommenen Filmen und Fotos von PhotoBooth zu sehen. Gnihihi. Hätte ich jetzt noch ein zweites Kameraobjektiv, mit dem ich anständig und vor allem das fotografieren kann, was ich fotografieren möchte, wäre ich wohl ein äußerst glücklicher Mensch, der in kommendem Jahr das Abiturzeugnis in Händen halten wird und damit einen weiteren Schritt in die Zukunft geschafft hat. Freunde und ich planen jetzt schon die Abireise, die womöglich nach Bulgarien gehen wird – wir koppeln uns vom restlichen Jahrgang ab und machen unser eigenes Ding, unsere eigene Party. Bis dahin habe ich noch vor, mein Hausaufgabenheft zu verschönern, falls ich aus irgendeiner Zeitschrift endlich wieder mal ein hübsches Foto finde, das genau auf das Heft passt. Außerdem werde ich wohl meine Ideenkonserve einweihen müssen, die bisher annähernd leer blieb – mein Name steht drin, YAY. Da ich ja Arbeitskreis-Leiterin des AK Abizeitung bin, muss ich es unbedingt auf die Reihe bekommen, die Zeitung hübsch zu gestalten und zeitlich genau zu organisieren, weil ich samt meiner Kollegen sonst den kompletten Jahrgang enttäuschen würde. Es lastet also ein großer Druck auf meinem Kopf, Körper und auf meiner Hand, die dafür zuständig ist, die Maus zu führen und aufzupassen, dass ich mich nicht verklicke. Oderso. Unlustiger Scheiß.
Auf geht’s in den nächsten Lebensabschnitt. Wünscht mir einfach Glück.
Krankhaft.
Guten Tag, Amelie meldet sich zum Dienst. Die Schule hat wieder angefangen und ich habe jede Menge zu tun. Nach den letzten Sommerferien meines Lebens, die ich übrigens keinerlei der Schule gewidmet habe (gnihihi), startet nun die letzte Runde des Vergnügens und Juni nächsten Jahres werde ich mein Abi-Zeugnis mit stolzestem Blick in Händen halten! Yeah, das klingt doch echt mal total gut. Ganz anders klingt es, wenn mich irgendjemand auf meine Seminararbeit anspricht, die wir am 8. November abzugeben haben. Einige meiner Kursmitschüler haben diese nämlich schon zu Ende geschrieben und ich befinde mich gerade auf Seite Drei der Arbeit, habe noch sämtliche Bögen auszuwerten und muss schließlich und endlich dann auch noch alles so formatieren, wie ich es gerne hätte. Meine drei Literaturquellen geben schon was her, aber es ist eben eine Menge Arbeit, den Stoff erstmal rauszulesen und zu verstehen, wenn auch noch alles komplett wissenschaftlich verfasst ist. Gnoar! Zusätzlich fallen in den nächsten Wochen nach der Abgabe noch Klausuren an, die sich bis zu den Weihnachtsferien und weiter strecken, was heißt, dass ich keine Ruhe haben werde, bis ich endlich am Schluss angelangt bin. Gott sei Dank hab’ ich ja Freunde, die mir die Zeit versüßen..
Was die Bilder angeht, die ich schon tausend Mal angepriesen, aber noch nie gezeigt habe. Öhm. Die sind auf meinem Mac, ja, aber ich habe keine Ahnung, wie ich sie auf WordPress posten soll, denn das ist vielleicht ein komplizierter Scheiß, Bilder dort hochzuladen. Und eigentlich möchte ich ja Viele zeigen, aber das funktioniert nicht, wenn ich die Adresse eines jeden Bildes manuell einfügen muss und bla. Also hab’ ich mir überlegt, euch einfach auf meinen DeviantART-Account zu schicken, wo ich, sofern ich Zeit habe, immer wieder ein, zwei Bilder hochladen werde. Oder so; wir werden sehen. Generell muss ich jetzt aber erstmal mit allem klarkommen, was mich momentan so beschäftigt. Puh!
Ich habe jetzt übrigens ein riesen überdimensionales Ding in meinem Minizimmer stehen, nämlich ein 1,40m Bett und das ist so luxuriös genial, dass ich darin endlich durchschlafe, anstatt um Acht aufzuwachen und dann nochmal einschlafen zu müssen. Am Wochenende. Umso bequemer ist es auch, wenn Fabi-Herz da schläft und wieder mal mein Bild von der Wand holt, so dass ich mir während des Schlafens wehtue. Oder so! Haben auch immer so Probleme mit der Decke, weil er sie immer nimmt und ich dann aufwache und keine Decke habe, obwohl ich zu Anfang gar keine brauche. Komischer Scheiß. Schreibt doch bitte selbst erstmal ‘ne Seminararbeit, dann versteht ihr vielleicht, wie verpeilt ich momentan durch die Gegend laufe und wie verstrahlt mein Gehirn von Spiegelneuronen, visuellen und motorischen Reizen sowie Schweinsaffen ist. Herzlichen Glückwünsch an mich selbst, dass ich mir dieses Thema gesucht habe. Ich muss sagen, ich mag es trotzdem, weil es etwas mit Gefühlen zu tun hat und ich mich gerne mit Gefühlen beschäftige. Auf die Umfragebögen bin ich auch gespannt, weil ich doch ein breites Spektrum hab’, was Deutschland angeht. Habe die Bögen im ToV verteilt und die Mädels dort haben sich schön beteiligt, wollen später sogar teils meine Arbeit zu Gesicht bekommen. Hach, ich mag die! Ich glaube auch, dass sie zur Hälfte für meine Motivation zuständig sind, die ich dadurch erlangt habe. Mein Freund leistet allerdings auch einen wesentlichen Teil, indem er sämtliche Angst- und Stressausbrüche meinerseits erträgt und mich tröstet, immer wieder. Das ist so lieb.
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