And there’s a happy ending every single day.

In genau zwei Wochen werde ich bei vorletztes Schuljahr beendet haben und endlich in die letzten Sommerferien entlassen, die ich allein deshalb wenigstens versuchen werde zu genießen. Ich habe etliches vor, aber werde das meiste wohl wieder nicht schaffen, aufgrund von verpeilter Heit. Höhö. Die Seminararbeit muss unbedingt fertig gestellt werden, auch wenn das noch bis November Zeit hat. Habe mich bisher schwer darin getan, Dinge schon lange vorher zu organisieren und fertig zu machen und ob das alles ohne Druck so glatt läuft, bezweifle ich noch, aber ich werde mich mit meinem Ergebnis später hoffentlich zeigen können. Desweiteren haben meine Eltern vor, nach ein paar urlaublosen Jahren eine Woche lang Richtung Italien zu fahren, so wie wir das eigentlich immer gemacht haben. Mal sehen, wie das funktioniert. Außerdem möchte ich gerne ganz viel Zeit mit meinem Freund verbringen, wenn uns diese schon zur Verfügung steht. Das Erste, was wir gemeinsam tun werden, ist das nächste Festival – Playground Open Air in Nennslingen. Dass man die Ohrbooten auch mal gehört hat.

Am Freitag war die vocatium2011, eine Berufsmesse für junge Menschen, die uns durch Beratungsgespräche ein wenig tiefer in die Berufswelt einbringen wollte. Man musste sich für diese Gespräche schon vor drei Monate anmelden, hatte drei Kreuze zur Verfügung, die dorthin zu setzen waren, wo auch die Interessen lagen. Ich habe mich für Design und Architektur, Medien- und Kommunikationsdesign und für Webdesign eingetragen gehabt und bin leider immer noch nicht schlauer. Ich habe allerdings gelernt, dass Geld eine große Rolle im Studium spielt und das nervt mich sehr. Wissen sollte umsonst sein, so auch die Mutter von Vanessa aus Gossip Girl. Das hat ziemlich gepasst, als ich mir die Folge vorhin angeschaut hab’. Wäre das Geld nicht, hätte ich keinerlei Schwierigkeiten mich zu entscheiden. Argh. Das Gute an dieser Messe war, dass ich nun endlich sicher bin, in den Bereich des Designs zu gehen. Habe bisher immer ein kleines bisschen daran gezweifelt, etwas aus mir machen zu können. Allein die Anforderungen, die zur Bewerbung gestellt werden, sind ja schon heftig, aber durch Ermutigungen von Freunden und anderen Personen habe ich endlich zu meinem Weg gefunden. Ich bin ein wenig froh, dass ich das von mir behaupten kann.

Ein weiterer Auftrag, den ich zu erledigen hatte, waren die Konfirmationsbilder, die nun endlich fertig sind. Durch Klausuren und Referate kam ich bisher immer nur abschnittsweise dazu, diese zu bearbeiten, aber jetzt, da alles soweit gelaufen ist, habe ich es endlich geschafft, die Foto’s fertig zu machen. Mein erster Fotografie-Auftrag, quasi. Bisher hab’ ich immer nur inoffiziell fotografiert. Hihi! Geld wird damit auch verdient, aber das ist mir nicht so wichtig. Ich hoffe, ich komme langsam dazu, etwas für meine Zukunft zu machen.
Zum Thema Zukunft nochmal ein Appell an euch: Ich brauche immer noch Menschen für die Umfrage meiner Seminararbeit. Wer würde sich dafür denn bereit erklären? Ihr werdet über keine persönlichen Details ausgefragt. Ihr müsst lediglich ein paar Fragen über euren Charakter ausfüllen, natürlich anonym, und Bilder nach ihrem Empathie Grad ordnen. Interesse? E-Mail an: ame{at}churchiesla{dot}net, am besten mit dem Betreff Seminarumfrage Empathie.

You don’t know.

Ferien haben bisher ziemlich angenehm begonnen. Ich bin ja der Meinung, dass sie nicht wirklich nötig waren, weil ich jetzt wieder in diesen Lern-Zyklus eingefunden hatte, aber das ist sowieso typisch. So muss ich jetzt damit klarkommen in zwei Wochen, währenddenen man doch mal irgendwie in den Urlaub fahren könnte, aber nein, für circa hundertzwanzigtausend Klausuren lernen zu müssen und dazu noch ein fettes Lateinreferat über Apuleius und seine Metamorphosen vorzubereiten. So viel zu Treat me like lady, ihr lieben Monrose. Ahja – - – Sinn?! Manchmal verstehe ich meine Gedanken selbst nicht. Ich bin ein verdammter Chaosmensch.

Entschuldigt mich für diesen viel zu kurzen Artikel. Fühle mich schlecht.

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