Konstruktive und destruktive Interferenz

Wenn ihr wisst, was man darunter versteht, wisst ihr auch, wie meine Tage aussehen. An einem Tag konstruktiv, am anderen destruktiv. Und es nervt mich irgendwann noch zu Tode. Heute war ja der toll-geredete Projekttag, der von unserer Schule ausging. Vorhin bin ich erst heimgekommen vom Schuften – wir mussten in der Firma, in der Anna’s Vater arbeitet einen Weg, der von Büschen überdeckt war, frei räumen, so dass am morgigen Tag der offenen Tür jeder dort entlang gehen kann. Ich hatte mir die Arbeit schwerer vorgestellt, für M. war sie wohl schwer. Zumindest hat man es ihr irgendwie angesehen. Und sie tat mir schon ein bisschen leid, denn wenn man solche Dinge nie macht hat man auch schier keine Chancen gut durchzukommen, wenn man es denn machen muss. Man hat ihr auf jeden Fall angesehen, dass sie ein Stadtkind ist und als ich ihr gesagt habe, das ich mit meinem Vater jeden Monat mindestens einmal in den Wald gehe, um dort Holz zu schlichten und Bäume zu fällen, hat sie erstmal krass geschaut. Ich denke aber nicht, dass sie das mitbekommen hat. Hmpf. Die Gesamtlaune heute war ungefähr in der Mitte von konstruktiver und destruktiver Interferenz, nicht schlecht, aber auch nicht am Höchstpunkt. Hier fängt’s grad übrigens verdammt schrecklich an zu stinken! Wähwähwäh. :D Später kommt dann noch der Michi und dann werden wir erstmal über die ganzen letzten Tage diskutieren und sehen, wie es mit meiner Laune weitergeht. Ich hoffe, ich kann alles rauslassen, auch wenn ich es teilweise selber blöd finde, dass er da immer hinhalten muss. Aber er ist schließlich mein Freund. Ätsch.

Wenn ich ehrlich bin fühle ich mich gerade total dreckig, aber ich habe überhaupt keine Lust zu duschen – wird höchstwahrscheinlich heute abend passieren. Ich will dieses Wochenende unbedingt zum Chinesen und nächsten Dienstag ist dann der Wandertag angesagt. Ich hoffe, es wird schönes Wetter, denn wir fahren Kanu auf der Altmühl. :) Wenn unsere Klasse nicht total zerstritten wäre, würde ich mich mehr freuen, aber allein die Tatsache, dass ich mit Josi in einem Boot sitze, ist wunderbar und macht mich glücklich. Wenigstens jemand, der mich versteht, Gott sei Dank. Hm. Außerdem ist, wie ihr vielleicht alle mitbekommen habt, nächste Woche meine letzte Schulwoche vor den Sommerferien. Danach geht’s ab in die Oberstufe und dann wird richtig gepowert oder zumindest wird das von mir verlangt und ich verlange es von mir selbst. Ich will was erreichen, aber gleichzeitig meine freie Zeit nutzen. Ich hoffe, das alles wird nicht zu stressig. Bin einfach nicht der Typ für sowas und das weiß jeder. Endlich ist Wochenende!

3 Kommentare zu “Konstruktive und destruktive Interferenz”

  1. romy sagt:

    Hoffentlich klappt dein Plan wegen den gutene nOten und so. Das nimmt man sich ja jedes Jahr wieder vor ;D
    Bist du auch in dem G8? Also hast dann nur noch 2 Jahre Schule?

  2. namimosa sagt:

    echt? du bist froh darüber? na ja, anfangs fand ich das alles etwas komisch, aber letztlich war ich auch sehr froh darüber. endlich hatte ich meine lieblingsfächer 5 stunden die woche und konnte einige nervige dinge abwählen. von dem her wars also echt toll! ;)

    kanu fahren? das ist mal eine coole idee. bei uns waren die ideen nie so cool…^^

  3. Marie sagt:

    Hallo! :)
    Ich finde dein neues Layout sehr sehr schön! Die Farben gefallen mir total gut – hast du gut gemacht! ♥

    Wie geht’s dir denn und was gibt’s neues bei dir?
    Ich bin grad total müde, war heute schon um 11 Uhr beim Reiten und jetzt bin ich wirklich fertig. Vielleicht mach’ ich noch ein kleines Mittagsschläfchen. (;

Kommentieren!